Nachbericht DM U18/U14 männlich und weiblich

Am Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der U14 sowie der U18 männlich und weiblich statt. Mit großer Vorfreude und entsprechendem Respekt vor der Aufgabe reisten zahlreiche Mannschaften aus dem Bereich des NWVV zu den nationalen Titelkämpfen. Während die U14 in Dachau ausgetragen wurde, fanden die Deutschen Meisterschaften der U18 weiblich bei VoR Paderborn und die Titelkämpfe der männlichen U18 beim VC DJK Amberg statt.

Im U14-Bereich gingen der ASC Göttingen und die SVG Lüneburg bei den Jungen sowie der SCU Emlichheim bei den Mädchen an den Start. In der U18 vertraten SVG Lüneburg bei der männlichen Konkurrenz sowie SV Bad Laer im weiblichen Wettbewerb die Farben des NWVV auf Bundesebene. Für viele Spielerinnen und Spieler war es die erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft – verbunden mit zahlreichen starken Gegnern, einer besonderen Atmosphäre und einem Niveau, das für viele noch Neuland bedeutete.

Die Kulisse und die hohe Qualität der Begegnungen sorgten bei allen Meisterschaften für Eindruck und gleichzeitig für große sportliche Herausforderungen. Unsere Mannschaften gingen motiviert und mit viel Einsatzbereitschaft in die Turniere und wollten die Gelegenheit nutzen, wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln.

Von Beginn an zeigte sich, dass die Konkurrenz äußerst stark besetzt war. Viele Gegner traten eingespielt und routiniert auf. Dennoch ließen sich unsere Teams davon weder einschüchtern noch beeindrucken. In jedem Spiel wurde um jeden Punkt gekämpft, Rückschläge wurden angenommen und die Spielerinnen und Spieler versuchten stets, als Mannschaft geschlossen aufzutreten.

Auch wenn sich dies nicht immer in den Ergebnissen widerspiegelte, wäre es falsch, die Deutschen Meisterschaften allein an den Platzierungen zu messen. Viel wichtiger war die Erfahrung, sich mit den besten Mannschaften Deutschlands zu vergleichen und zu erleben, welches Niveau auf Bundesebene gefordert wird. Gerade solche Turniere sind ein wichtiger Schritt in der sportlichen Entwicklung junger Spielerinnen und Spieler.

Im weiblichen Wettbewerb der U18 belegte SV Bad Laer den 15. Platz. Deutscher Meister wurde der Dresdner SC 1898 vor dem SC Potsdam. Die Bronzemedaillen gingen an den TSV Turnerbund München und den TV Rottenburg.

Bei den Jungen erreichte SVG Lüneburg in der U18 den 9. Platz. Deutscher Meister wurden die L.E. Volleys vor VV Humann Essen. Bronze ging an den Schweriner SC Abt. männlich sowie die SolingenVolleys.

Gerade für junge oder noch unerfahrene Teams sind solche Wettkämpfe enorm wichtig. Sie bieten die Möglichkeit, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln, neue Eindrücke zu sammeln und zu erkennen, woran in Zukunft gearbeitet werden kann. Die Spielerinnen und Spieler konnten viele Erfahrungen mitnehmen, die ihnen in kommenden Wettbewerben helfen werden.

Ein großer Dank gilt allen Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern, Eltern und Fans, die unsere Mannschaften während der gesamten Meisterschaften unterstützt haben. Die Unterstützung von außen hat dazu beigetragen, dass die Teams auch in schwierigen Momenten nie aufgegeben haben.

Auch wenn das sportliche Ergebnis nicht immer den erhofften Erfolg brachte, bleiben die Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften ein wichtiger Schritt und eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Die Auftritte auf Bundesebene haben erneut gezeigt, wie wichtig solche Turniere für die Entwicklung im Nachwuchsvolleyball sind.